# Rotorblattinspektion – Windspektrum GmbH > Die Windspektrum GmbH (Worbis) ist seit 2013 auf die handnahe Inspektion und Reparatur von Rotorblättern an Windenergieanlagen spezialisiert. Inspektionen erfolgen per Seilzugangstechnik und Hub-/Steigeinrichtung – onshore deutschlandweit, europaweit und offshore. - Website zur Rotorblattinspektion: https://www.rotorblatt-inspektion.de/ - Hauptwebsite: https://www.windspektrum.de/ - Telefon: +49 36074 637477 (Mo.–Fr. 9:00–18:00 Uhr) - E-Mail: info@windspektrum.de - Anschrift: Windspektrum GmbH, Sommerbergstr. 4b, 37339 Worbis, Deutschland - Kein Kontaktformular – Anfragen direkt per Telefon oder E-Mail. ## Leistungen Rotorblattinspektion - Handnahe Außeninspektion (zerstörungsfreie Sichtprüfung aus unmittelbarer Nähe) - Innenbesichtigung der begehbaren Bereiche (handnah) - Durchgangsprüfung des Blitzschutzsystems von der Blattspitze bis zum Turmfundament, auf Wunsch HV-Messung - Turminspektion außen (ergänzend) - Offshore-Nahinspektion, u. a. zur Umsetzung des BSH-Standards Konstruktion (jährlich 25 % der Anlagen eines Windparks) - Dokumentation: Zustandsbericht mit Fotos der Befunde - Reparaturen nach Angebot und Auftrag durch eigene, separate Reparaturteams (nicht im Inspektionseinsatz): Rotorblattreparatur, Leading Edge Protection; außerdem Installation von Drucksensoren ## Prüfpunkte am Rotorblatt - Vorderkante & Erosionsschutz: Erosion, Materialabtrag und Schäden am Kantenschutz - Blitzrezeptoren: Schmauchspuren und Materialschäden nach Blitzeinschlag - Drainagebohrungen: freie Gängigkeit der Entwässerung an der Blattspitze - Beschichtung: Risse und Abplatzungen in der Oberfläche - Laminat: Weißbrüche und Laminatrisse im Faserverbund - Klebefugen & Hinterkante: Quer- und Längsrisse an Strukturverklebungen und Fügeflächen - Struktur: Anzeichen von Beulversagen im Schulterbereich - Aerodynamische Anbauteile: Vortex-Generatoren, Grenzschichtzäune, Hinterkantenverzahnung, Gurney-Flaps - Innenbereich: handnahe Sichtprüfung der begehbaren Bereiche im Blattinneren - Blitzschutzsystem: Durchgangsprüfung der Ableitung von der Blattspitze (Tip) bis zum Turmfundament ## Qualifikationen FISAT Level 1–3, branchenübliche Zertifikate wie GWO und EuP, Kunststofflaminierer nach DVS 2220, Composite Engineer (Fraunhofer IFAM), Anlagenschulungen für die meisten branchenüblichen Hersteller. Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IFAM im Bereich DIN 35255. Mitglied im Bundesverband WindEnergie (BWE). ## Häufige Fragen ### Was ist eine Rotorblattinspektion? Eine Rotorblattinspektion ist die systematische Zustandsprüfung der Rotorblätter einer Windenergieanlage. Geprüft werden die Außenseite, der Innenbereich und das Blitzschutzsystem auf Schäden wie Erosion, Risse, Delaminationen oder Blitzschäden. Ergebnis ist ein dokumentierter Zustandsbericht, der zeigt, ob und wo Reparaturbedarf besteht. Die Windspektrum GmbH führt Rotorblattinspektionen als zerstörungsfreie Sichtprüfung aus unmittelbarer Nähe durch – per Seilzugangstechnik, onshore und offshore. ### Wie oft müssen Rotorblätter inspiziert werden? Maßgeblich sind die Auflagen aus der Genehmigung, dem Prüfbescheid und der Typenprüfung der Anlage. Nach der DIBt-Richtlinie für Windenergieanlagen ist die wiederkehrende Prüfung (WKP) in der Regel höchstens alle zwei Jahre fällig. Das Intervall kann auf vier Jahre verlängert werden, wenn die Anlage mindestens jährlich durch vom Hersteller autorisierte Sachkundige überwacht und gewartet wird. Offshore gilt zusätzlich der BSH-Standard Konstruktion: Jedes Jahr sind 25 % der Anlagen eines Windparks aus unmittelbarer Nähe zu inspizieren. ### Was ist der Unterschied zwischen handnaher Rotorblattinspektion und Drohneninspektion? Bei der handnahen Inspektion arbeitet der Techniker direkt am Blatt – per Seilzugangstechnik. Er kann Befunde ertasten, per Klangprobe auf Hohlstellen prüfen, vermessen und unklare Stellen sofort klären. Eine Drohne liefert dagegen hochaufgelöste Fotos aus der Distanz und ist schnell, kann aber weder in das Blatt hinein noch eine Klangprüfung durchführen. In der Praxis ergänzen sich beide Verfahren. Für den Innenbereich, für unklare Befunde und für den Weiterbetrieb älterer Anlagen ist die handnahe Prüfung Pflicht. ### Reicht eine Drohneninspektion für die wiederkehrende Prüfung? Nur eingeschränkt. Nach der BWE-Anwendungsempfehlung vom März 2025 darf die handnahe Außenprüfung in der WKP nur dann durch eine Drohne ersetzt werden, wenn ein Rotorblatt-Sachverständiger vorab eine Risikobetrachtung mit positivem Ergebnis durchgeführt hat. Die Innenprüfung bleibt handnah, und die darauffolgende WKP ist wieder handnah durchzuführen. Beim Weiterbetrieb über die Entwurfslebensdauer hinaus sind Drohnen für diese Prüfung nicht zulässig. ### Welche Schäden werden bei einer Rotorblattinspektion erkannt? Typische Befunde sind Erosion an der Vorderkante, Risse und Abplatzungen in der Beschichtung, Weißbrüche und Laminatrisse, Quer- und Längsrisse an Klebefugen, Beulversagen, Blitzschäden an Rezeptoren sowie verstopfte Drainagebohrungen. Außerdem prüfen wir aerodynamische Anbauteile wie Vortex-Generatoren, Grenzschichtzäune, Hinterkantenverzahnungen und Gurney-Flaps. ### Wird auch das Innere der Rotorblätter geprüft? Ja. Die begehbaren Bereiche des Blattinneren prüfen wir per Sichtprüfung aus dem Nahbereich. Den Zugang nutzen wir je nach Bauart über die vorhandenen Hub- und Steigeinrichtungen. Alle Befunde werden mit Fotos dokumentiert. ### Prüfen Sie auch das Blitzschutzsystem der Rotorblätter? Ja. Je nach Bauart und Auftrag führen wir per Seilzugang oder Steigeinrichtung eine Durchgangsprüfung des Blitzschutzsystems von der Blattspitze (Tip) bis zum Turmfundament durch und prüfen Rezeptoren und Ableitung auf Beschädigungen. Auf Wunsch ist zusätzlich eine HV-Messung möglich. ### Was kostet eine Rotorblattinspektion? Die Kosten hängen vor allem von Anlagentyp und Nabenhöhe, der Anzahl der Anlagen, dem Zugang zum Blatt, dem Prüfumfang (außen, innen, Blitzschutz), dem Standort und davon ab, ob die Anlage onshore oder offshore steht. Bei mehreren Anlagen in einem Windpark sinken Anfahrts- und Rüstkosten pro Anlage. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot – rufen Sie uns unter 036074 63 74 77 an oder schreiben Sie an info@windspektrum.de. ### Führen Sie Rotorblattinspektionen auch offshore durch? Ja. Unsere Techniker sind für Offshore-Einsätze qualifiziert und arbeiten per Seilzugangstechnik auch in Offshore-Windparks. Wir unterstützen Betreiber dabei, die Vorgaben des BSH-Standards Konstruktion für die jährliche Nahinspektion umzusetzen. ### Wo ist Windspektrum im Einsatz? Wir arbeiten deutschlandweit an Onshore-Windparks, europaweit sowie offshore. Unser Firmensitz ist in Worbis; unsere Teams aus zwei bis drei Technikern reisen zum Einsatzort. ### Welche Qualifikationen haben Ihre Techniker? Unsere Techniker sind Industriekletterer nach FISAT Level 1 bis 3 und verfügen über die branchenüblichen Zertifikate wie GWO und EuP. Dazu kommen Kunststofflaminierer nach DVS 2220 und zum Teil Composite Engineers (Fraunhofer IFAM). Hinzu kommen Anlagenschulungen für die meisten branchenüblichen Hersteller. Die Ausbildung wird in Kooperation mit Materialinstituten laufend aktuell gehalten. ### Was erhalte ich nach der Inspektion? Sie erhalten einen dokumentierten Zustandsbericht mit Fotos der Befunde, ihrer Lage am Blatt und einer Einschätzung zum Handlungsbedarf. Der Bericht dient als Grundlage für die wiederkehrende Prüfung, für Gespräche mit Versicherern oder Herstellern und für die Planung von Reparaturen. ### Repariert Windspektrum festgestellte Schäden auch? Ja, durch unsere eigenen Reparaturteams. Wir reparieren Oberflächen- und Strukturschäden am Faserverbund, das Blitzschutzsystem, Drainagebohrungen und aerodynamische Anbauteile und bringen auf Wunsch einen Vorderkantenschutz (Leading Edge Protection) auf. ### Welche Angaben benötigen Sie für ein Angebot? Hilfreich sind Standort beziehungsweise Windpark, Anzahl der Anlagen, Hersteller und Anlagentyp, Nabenhöhe und Rotordurchmesser, ob onshore oder offshore, der Anlass der Prüfung und Ihr Wunschzeitraum. Am schnellsten geht es per Telefon oder mit unserer vorbereiteten E-Mail-Anfrage. ## Rechtliches - Impressum: https://www.rotorblatt-inspektion.de/impressum.html - Datenschutz: https://www.rotorblatt-inspektion.de/datenschutz.html